Kursstil & Übungen in deinem Online-Kurs

Gestalte deinen Kurs aktivierend: Mit passenden Übungsformen, praxisnahen Aufgaben und klaren Zielvorgaben stärkst du Lernerfolg und Motivation deiner Teilnehmer

Übungen im Online-Kurs: Praxis schafft Verständnis

Warum Übungen wichtig sind

Jede Lerneinheit sollte durch mindestens eine Übung ergänzt werden. Sie fördern die aktive Auseinandersetzung mit dem Inhalt und motivieren die Teilnehmenden zur Kursfortsetzung – besonders, wenn die Übungen konkret, lösbar und sinnvoll eingebettet sind.

Bevor die Aufgabe gestellt wird, sollten folgende Punkte klar erläutert werden:

  • In welchem Kontext steht die Übung?

  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Was ist das Ziel der Übung?

Beispiel:
„Erstelle einen funktionierenden lokalen Server und installiere WordPress darauf.“
→ Technischer Kontext, klare Handlungsschritte, messbares Ergebnis.


Übungstypen im Überblick

Je nach Kursziel unterscheidet man verschiedene Übungstypen:

  1. Anwendungsorientierte Übungen
    Ideal für praxisnahe Kurse. Beispiel:
    „Installiere X“, „Führe Y durch“ – mit schrittweiser Anleitung.

  2. Theoriegeleitete Aufgaben
    Eignen sich für wissensbasierte Themen. Beispiel:
    „Welche Auswirkungen hätte die Geldpolitik der EZB auf die Inflation?“ – fördert Transfer und kritisches Denken.

  3. Lösungsorientierte Übungen
    Zielen auf Handlungskompetenz. Beispiel:
    „Führe ein zielorientiertes Mitarbeitergespräch – mit Fokus auf Empathie und Unternehmensziele.“

  4. Kreativ- oder Output-orientierte Übungen
    Teilnehmende entwickeln konkrete Ergebnisse. Beispiel:
    „Definiere Keywords für ein Thema und schreibe dazu einen SEO-optimierten Webseitentext.“